
Die Arbeit im Sitzen ist in jedem Fall zu bevorzugen,
sofern dies möglich ist. Es ist Vorschrift, dass bei allen
Arbeitsplätzen für jeden Mitarbeiter ein Sitz entweder
am Arbeitsplatz oder ganz in der Nähe bereitsteht
(siehe Artikel R232-4 des franz. Arbeitsgesetzes).
Ob im Sitzen oder Stehen, die Arbeit eines jeden Beschäftigten erfordert eine besondere Aufmerksamkeit über längere Zeit. Bei einer unbequemen Haltung oder ermüdeten Muskeln kann die Fertigkeit und Aufmerksamkeit am Arbeitsplatz nachlassen. Zudem ist die Wirbelsäule ständiger Belastung ausgesetzt. Rückenprobleme zählen daher zu den am häufigsten angeführten Abwesenheitsgründen.
Ein längeres Sitzen in derselben Haltung kann den Körper stark anstrengen und mittelfristig gar zu Beschwerden führen,
vor allem wenn die Arbeit kein „gesundes“ Sitzen und keine Haltungsänderung zulässt. Für eine normale Blutzirkulation
und zur Vorbeugung gegen müde Beine und Schmerzen im Lendenwirbelbereich ist eine Änderung der Sitzhaltung sehr
wichtig. Dies fördert auch die Nährstoffzirkulation in den Bandscheiben.
Bekanntlich ist es nicht leicht, in Beruf und am Arbeitsplatz Komfort mit Effizienz zu vereinen. Die benötigte Stuhlhöhe
und Stützfunktionen sind sehr unterschiedlich und hängen von der jeweiligen Person (Größe, Gewicht, usw.) sowie
der durchgeführten Arbeit ab. Daher ist der Stuhl ein Arbeitsmittel, das häufig vom Besitzer als sein Eigentum
betrachtet wird. Zudem muss sich der Stuhl optimal an die jeweilige Arbeitssituation anpassen lassen. Jedes
Stuhlmodell verfügt über eine Mechanik, mit der sich der Stuhl von Benutzer präzise verstellen lässt, um seinen
Anforderungen optimal gerecht zu werden.
Die Auswahl des Arbeitsstuhls sollte daher mit größter Sorgfalt erfolgen. Es handelt sich
um eine langfristige Investition, die zudem ständig genutzt wird.Zunächst einmal ist zu
überlegen, in welcher Position die Arbeit am besten ausgeführt werden kann und dann
ist der passende Stuhl für diese Position auszuwählen. Stellen Sie sich hierzu folgende
Fragen.